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Merck neutral


12.11.2002
Helaba Trust

Die Analysten von Helaba Trust bewerten die Merck-Aktie (WKN 851719) mit "neutral".

Das 334 Jahre alte Darmstädter Unternehmen sei in den Bereichen Pharma, Chemie und Labor aktiv. Die Labordistribution operiere unter dem Namen der US-Gesellschaft VWR. Der US-Börsengang sei zuletzt verschoben worden. Pharma umfasse Ethicals (Originalpräparate; 54% der Segmenterlöse im 3. Quartal 02), Generika (37%) und die Selbstmedikation (9%). Forschungsschwerpunkte bildeten Krebs und Diabetes. Der Verkaufsschlager Glucophage (Diabetes) sei in den USA (Lizenznehmer Bristol-Myers Squibb) seit Anfang 2002 generischer Konkurrenz ausgesetzt. Wichtige Bereiche in der seit 2002 neu strukturierten Chemie seien Life Science Products, Reagenzien, Flüssigkristalle und Pigmente.


Die Erlöse des 3. Quartals (-5% gegenüber dem Vorjahr; organisch: +4%) seien vor allem vom Pharmasegment (-13%; -1%) belastet worden. Maßgeblich seien dabei die zwar gegenüber dem Vorquartal stabilisierten, gegenüber dem Vorjahr jedoch rückläufigen Umsätze mit Glucophage (-63%; 67 Mio. Euro). Die Chemie (+5%; +14%) habe von starken Impulsen aus Asien im Segment Flüssigkristalle profitiert. Der Laborbereich (-2%; +4%) habe sich stabilisiert.

Das operative Ergebnis sei um 52% eingebrochen (Marge: 7,8%; Vorjahr: 15,1%). Während Pharma (-74%; Marge: 7,9%) das Renditetief aus dem 2. Quartal (5,2%) überwunden habe, habe bei der basisbedingt dynamisierten Chemie (+63%; 12,5%) leichter Margendruck eingesetzt (Vorquartal: 16,4%). Das um Rückstellungen und Sondererträge (Vorjahr) adjustierte Ergebnis je Aktie sei um 49% auf 0,35 Euro gesunken.

Pharma habe den Tiefpunkt gesehen. Dank der anstehenden Lancierung zweier wichtiger Generika (u.a. Omeprazol-Kooperation mit Schwarz Pharma) hätten sich die Aussichten zuletzt etwas aufgehellt. Das Segment sollte auf grund des florierenden Generika-Bereichs von einer ermäßigten Basis aus leicht zulegen können (Marge 02/03e: 8,5/10,5%). Wichtige Innovationen stünden dagegen erst 2004/05 an. Zudem belasteten Euro-Stärke und Konjunktur die Chemie (02/03e: 13,8/13,5%). Impulse durch die Labordistribution (02/03e: 3,7/3,8%) seien mit Blick auf die US-Dollar-Schwäche (Anteil Nordamerika: 71%) und den verschobenen US-Börsengang nicht zu erwarten.

Per Saldo behalten die Analysten von Helaba Trust ihre neutrale Position für das dividendenstarke Merck-Papier bei.




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